Einem Missverständnis will Rosemarie Folle gleich vorbeugen: Wenn sich der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) neuerdings die Aus- und Fortbildung von Führungskräften in kommunalen Betrieben wie etwa Stadtwerken auf die Fahne schreibe, „so heißt dies nicht, dass die Manager bislang nicht fit waren“. Aber die Anforderungen an das Spitzenpersonal in einer sich verschärfenden Wettbewerbssituation wüchsen ständig. Der Erfolg der Firmen hänge „erheblich von unternehmerischen und strategischen Kompetenzen des Managements ab“, so VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck. » Weiterlesen
Das Ritual ist eingespielt. Jeweils zur Monatsmitte verkündet Bürgermeister Michael Benitz die neuesten Schockmeldungen, die den Alptraum nähren, der auf dem beschaulichen Staufen in Südbaden lastet: Als Folge der mutmaßlich durch geothermische Bohrungen verursachten Bodenaufquellungen erhöht sich die Erde im Umfeld des Rathauses monatlich um einen Zentimeter, inzwischen sind es 15 Zentimeter. Rund 180 Häuser sind bereits durch Risse an Wänden und Treppenhäusern, in Decken und Fußböden beschädigt. Das Grundbuchamt wurde ins benachbarte Bad Krozingen ausquartiert. Die Schäden dürften im zweistelligen Millionenbereich liegen, deren Begleichung völlig unklar ist. » Weiterlesen
DEMO: Herr Jung, wie wird ein Siegerländer Oberbürgermeister in Leipzig?
Wer sich in Sachsen umhört, wird in jedem Fall das Jahrhunderte alte Bonmot hören: „In Chemnitz wird gearbeitet, in Leipzig gehandelt und in Dresden regiert.“ Das kommt nicht von ungefähr. Leipzig als größte der drei Städte blickt auf eine mehr als 800 Jahre alte Messetradition zurück. Chemnitz galt wegen der frühen erfolgreichen Industrialisierung als das „sächsische Manchester“; hier stand die Wiege des Automobilbaus. Und in Dresden wurde nicht nur Hof gehalten – Kultur und Lebenslust waren hier zu Hause, wovon repräsentative Bauten wie Zwinger oder Japanisches Palais noch heute zeugen. » Weiterlesen
Der Landkreis Kassel liegt in der Mitte Deutschlands logistisch außerordentlich güns-tig und ist durch das in Baunatal beheimatete zweitgrößte VW-Werk in Deutschland klar Automobilregion. Durch jahrzehntelange konsequente Förderung der erneuerbaren Energien, insbesondere der Solarenergie, ist der Landkreis heute Teil der Solarregion Nordhessen. » Weiterlesen
Angesichts der seit Jahren zu beobachtenden Umwälzungen auf dem Energiemarkt, analysiert Michael Wübbels, „bieten sich Stadtwerken Chancen und Risiken, und wir wollen diesen Betrieben helfen, die Chancen zu ergreifen“. So bringt der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) den Sinn des Projekts „Stadtwerke der Zukunft“ auf den Punkt, das bereits seit 2005 läuft und im Sommer zum Thema Kommunalisierung von Infrastrukturen seine vierte thematische Variante erleben soll. Wichtigstes praktisches Element dieser Programme ist jeweils ein Leitfaden, der Managern von Stadtwerken und Kommunalpolitikern Fachwissen, Orientierungshilfen und Erfahrungen anderer Firmen vermitteln will. » Weiterlesen
Aus kommunaler Sicht ist das von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte Konjunkturpaket II – und das damit verbundene kommunale Investitionsprogramm – ein wichtiger und richtiger Schritt. Kommunen sind die wichtigsten öffentlichen Auftraggeber. Eine effektive Stützung der Wirtschaft in der Krise kann daher nur erfolgreich sein, wenn die Kommunen in die Lage versetzt werden, antizyklisch zu reagieren. » Weiterlesen
Rund 400 Kommunalpolitiker waren Ende Juni der Einladung von Peter Struck gefolgt, um im Bundestag Erfahrungen mit der Umsetzung des Konjunkturpakets zu berichten. Der letzte große Auftritt des SPD-Fraktionschefs brachte ihm noch viel Beifall ein: Er fragte eine Stadträtin aus Elmshorn, wieso bei ihnen noch keine Bauaufträge herausgingen? „Wir sind doch in einer großen Koalition“ antwortete sie. „Ja das kenne ich, das ist natürlich Sch ...“, so Struck unter viel Heiterkeit im Fraktionssaal. » Weiterlesen
Die Bürgerinnen und Bürger in Thüringen haben am 7. Juni ihre Stadträte, Gemeinderäte, Kreistage und viele Ortsbürgermeister gewählt. Mehr Thüringerinnen und Thüringer denn je stellten sich für die Wahl in diese Gremien zur Verfügung. Die Thüringer Wählerinnen und Wähler haben sich mit 55 Prozent an den Kommunalwahlen beteiligt. Das ist gut, ist doch die oft getroffene Aussage, unsere Bürgerinnen und Bürger hätten keinerlei Interesse an der sie betreffenden Politik, so nicht wahr geworden. Vor allem bei Gesprächen mit jungen Wählerinnen und Wählern wird schnell klar, sie wollen wissen, wie ihre Interessen in ihrem Wohn- und Lebensort beeinflussen können. » Weiterlesen
Bei den Kommunalwahlen in Baden-Württemberg erleidet die CDU starke Verluste auf hohem, die SPD geringe Verluste auf niedrigem Niveau. Freie bleiben stärkste Kraft. » Weiterlesen