39 Prozent der Eltern wünschen sich ein Betreuungsangebot für ihre Kleinkinder. Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg. Die kommunalen Spitzenverbände müssen weiter mahnen: Die Finanzierung muss gesichert sein, um diese Aufgabe zu bewältigen.
» WeiterlesenFamilienhebammen stehen während und nach der Schwangerschaft an der Seite einer Familie. Für viele Familien ist das eine wertvolle Stütze. Nun entdeckt auch die Politik die Qualität dieser Betreuung.
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NRW-Arbeits- und Sozialminister Guntram Schneider (SPD) kündigt ein breites Handlungsprogramm gegen die Kinderarmut im Land an. Dabei geht es nach Überzeugung Schneiders nur Seite an Seite mit den Kommunen und durch die Bündelung von Maßnahmen in allen Politikbereichen.
Brandenburgs Landeshauptstadt Potsdam, bereits seit 2007 "familienfreundlichste Stadt Deutschlands", baut seine Kinderbetreuung weiter aus. Vor allem betriebliche Angebote und Tagesgroßpflegeplätze sollen junge Familien an die Stadt binden oder anlocken. » Weiterlesen
Obwohl es ab 2013 einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz geben soll, befürchten die kommunalen Spitzenverbände einen erheblichen Mangel an Krippenplätzen auch in den nächsten Jahren. » Weiterlesen
In Frankfurt am Main haben sich gestern Arbeitgeber und Gewerkschaften auf einen Abschluss für die Tarife der Erzieherinnen, Kinderpfleger und Leiterinnen in Kindertagesstätten geeinigt. Nach ver.di Chef Frank Bsirske bedeutet dies, dass Erzieherinnen im durchschnitt 120 Euro mehr monatlich bekommen. » Weiterlesen
Mehr und bessere Kinderbetreuung will die SPD. Und das auch noch gebührenfrei. Umgesetzt wird es in den Kommunen. Aber wie sollen die das bezahlen? demo-online fragte Norbert Bude, SPD-Oberbürgermeister von Möchengladbach. » Weiterlesen
Ursula von der Leyen war noch nicht da. Dabei ist vieles, was die Familienministerin auf Bundesebene fordert, im westfälischen Detmold bereits Realität. „Bei uns gibt es keine Familie, die es sich nicht leisten kann, ihre Kinder in die Kita zu schicken“, erzählt Rainer Heller stolz. Seit September 2004 ist der 47-jährige Bürgermeister der 74 000-Einwohner-Stadt am Rand des Teutoburger Walds. Bei der Kommunalwahl am 7. Juni bewirbt er sich ein zweites Mal. » Weiterlesen
Deutschland hat beim Ausbau von Kita- und Krippenplätzen Fortschritte gemacht, bleibt aber international bestenfalls Mittelmaß. Das zeigt eine Studie der OECD, die 25 Industrieländer anhand von zehn Kriterien untersucht hat: danach erfüllt nur Schweden alle Kriterien, Deutschland liegt mit fünf im Mittelfeld auf Platz 13, Kanada und Irland mit je eins am Ende. Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaft zeigt erneut, dass gerade Kinder armer Eltern und aus Migrantenfamilien Angebote zur Betreuung nicht annehmen. Dabei würden ihnen, so die OECD-Studie, gute Krippen entscheidend helfen, ihre sozialen Benachteiligungen zu mindern. » Weiterlesen
In Bayern und Nordrhein-Westfalen bekommt nur jedes 50. Kind unter drei Jahren einen Krippenplatz. Republikweit fehlen 500 000 Plätze. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI), die zudem mit einigen Vorurteilen aufräumt. » Weiterlesen