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Woher kommt die Gewalt von
Woher kommt die Gewalt von Muslimen?
Nach klassischem islamischen Recht sind „Blut“ (dam) und „Gut“ (mal) von Nichtmuslimen nicht geschützt. Ihr Blut darf sünd- und straflos vergossen werden, ihr Gut darf ihnen von Muslimen genommen werden.
Wenn sie den Muslimen demütig eine Kopfsteuer (dschizya) zahlen, können sich sich für ein Jahr Schutz (dhimma) erkaufen.
Nur Juden und Christen haben diese Möglichkeit. Atheisten, Polytheisten, Dualisten und andere, wie etwa Buddhisten, haben diese Möglichkeit nicht.
Die Normen sind nach feststehenden und stringenten Regeln (usul al-fiqh) aus der göttlichen Offenbarung (Koran und Sunna) abgeleitet und gelten als gottgegeben und unveränderlich.
Eine Unterscheidung zwischen Recht und Moral kennt der orthodoxe Islam nicht. Die oben genannten Gesetzesregeln sind folglich gleichzeitig auch moralische Richtlinien.