Die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) haben nachgezogen und ihren Strombedarf ebenfalls ausgeschrieben. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) kaufen heute schon Strom, der zu 90 Prozent aus Wasserkraft produziert wird.
Tilmanns Heuser, Landesgeschäftsführer des Umweltverbandes BUND, spricht von einem „Meilenstein für den Klimaschutz“. Bündnisgrüne und Umweltorganisationen bezeichnen die Ausschreibung als großen Erfolg.
Kritik findet allerdings die Tatsache, dass mit Vattenfall ein Großkonzern den Zuschlag bekommen soll, dessen neue Anlagen laut Greenpeace bei einem Anteil von unter zwei Prozent liegen. Womit sich die Frage stellt, wie viel Vattenfall von den Einnahmen tatsächlich in die erneuerbare Energien investieren wird. Die Ausschreibung von Berlin sorgt hier nur für die Offenlegung von Stromerzeugung und -bezug und geht nicht auf eine entsprechende Bedingung ein.