„Gemanaged“ wird dieser Tage viel. Auch die kostbare „Ressource“ Wissen. Wissensmanagement aber ist in der Praxis – außerhalb der universitären Lehrsäle und einiger ambitionierter Unternehmen – weitestgehend Neuland. Vielleicht schwankte Heiko Kasseckert, Verbandsdirektor des Planungsverbandes Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main, deshalb zwischen Euphorie und vorsichtiger Zurückhaltung, als er gestern den ersten Bericht vorstellte: „Wir sind uns bewusst, dass wir mit der Indikatorenauswahl nicht alle Aspekte der Wissensregion FrankfurtRheinMain abdecken können.“ Dafür sei es aber gelungen ein breites Netzwerk aus Unternehmen, Hochschulen, Instituten und Vereinen auf eine gemeinsame Perspektive hin auszurichten. Die Leitfrage dabei lautet: Wie sieht eine attraktive und florierende Region aus, die Bewohner und Zuwanderer nachhaltig zufrieden stellt?
Themen, die „Wissen“ machen
Die Ressource Wissen ist naturgemäß schwer zu fassen. Also muss sich ihr von verschiedenen Seiten aus genähert werden – fasst man den Rahmen dabei zu eng, droht eine Reduzierung auf einzelne Aspekte. Die Initiative versucht das Problem durch folgende Schwerpunktthemen einzuhegen: Attraktivität der Arbeits- und Lebenswelt, Lehre und Bildung, Vernetzung innerhalb der Region und Innovationskraft. Anhand von rund sechzig Indikatoren werden diese Bereiche abgeklopft und mit Leben gefüllt.
In der nun vorliegenden Bilanz sollen politische, wirtschaftliche und wissenschaftliche Entscheidungsträger übersichtlich die Ergebnisse, Trends, Stärken und Schwächen der Region überblicken können.
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