Im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat das Difu ein Verfahren und ein Planungswerkzeug für Infrastrukturvorhaben entwickelt. Kommunen sollen dadurch besser in die Lage versetzt werden, bei der Siedlungs- und Verkehrsplanung die Kosten abzuschätzen.
Betreut wurde das Projekt auch durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und die „Planersocietät Dortmund“. Zentrales Ziel bei der Entwicklung dieses „praxistauglichen Instrumentariums“ war es, eine frühzeitige Abschätzung der Verkehrs- und Kostenfolgen von Siedlungsprojekten zu realisieren. Die Möglichkeit verschiedene Alternativszenarien durchzuspielen soll helfen, die strategische Planung der Kommunen zu beflügeln. Und – jeden Kämmerer wird es freuen – Hauptarbeitsmittel dafür ist MS-Excel. Somit entfallen Anschaffungs- und Schulungskosten für eine zusätzliche Software.