Rund 1 000 Experten aus dem ganzen Bundesgebiet haben gestern auf der Zeche Zollverein in Essen über aktuelle Themen der Stadtentwicklung diskutiert. Geladen hatten das Bundesbauministerium, die Bauministerkonferenz, der Deutsche Städtetag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund zum "3. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklung".
Mit dem Kongress sollte das Ziel weiterverfolgt werden, die "Leipzig-Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt" in die Praxis umzusetzen. Klar wurde, dass Stadtentwicklung nicht allein Sache der kommunalen gremien ist, sondern starke Partner auch in Bund und Ländern braucht, aber auch von privater Seite.
2007 wurde der Kongress das erste Mal in Berlin ausgetragen, 2008 war München Gastgeberin.