Glücksfee spielte nach Angaben Werrs der stellvertretende Wahlleiter der Stadt. Er habe aus zwei Umschlägen, in denen sich die Namen der Kandidaten befanden, einen ausgewählt. Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Dieter Clasen (CDU) habe die Auslosung überwacht. Der Vorgang war für alle Bürger zugänglich.
Bei der Stichwahl am Sonntag hatten beide Kandidaten genau 309 Stimmen erhalten. Auch dreimaliges Nachzählen änderte daran nichts. So entschied der Landeswahlleiter, den künftigen Bürgermeister per Losverfahren zu bestimmen. Beim ersten Wahlgang am 7. Juni hatte es neben Werr und Lachmann noch einen dritten Kandidaten gegeben, der vorzeitig ausschied. Werr hatte damals 264 Stimmen erhalten, Lachmann 197. Am Ende hatte er nun aber mit Fortuna an seiner Seite doch die Nase vorn.