Was Banker bis heute nicht einsehen, haben zumindest die Bürger begriffen: Geld kann man auch mit weniger riskanten Geschäften machen. Laut einer Umfrage des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands legten die Bundesbürger 2008 178,5 Milliarden auf die hohe Kante - so viel wie zuletzt 1993. Dabei entschieden sich 62 Prozent der Sparer für das gute alte Sparbuch oder höherverzinsliche Sparformen wie das Zuwachssparen.
Damit liegt das Sparbuch das erste Mal seit vielen jahren vor Lebens- und Rentenversicherung, für die sich 60 Prozent entschieden, dem Bausparvertrag, dem noch 51 Prozent der Deutschen vertrauen, und der selbst genutzten Immobilie (50 Prozent). Weit abgeschlagen sind Aktien, in die nur noch 22 Prozent der Geldanleger/innen Vertrauen haben.