Zum Auftakt der internationalen Konferenz „Europäische Kommunen gegen Kinderarmut“ hat der zuständige Ressortchef des Landes, Arbeits- Integrations- und Sozialminister Guntram Schneider (SPD), den Kampf gegen Kinderarmut als ein zentrales Anliegen der neuen Landesregierung hervorgehoben: „Wir wollen nicht länger hinnehmen, dass in NRW mittlerweile jedes vierte Kind von Armut bedroht ist“, stellte er dabei klar.
Gesellschaft driftet weiter auseinander
„In unseren Städten und Gemeinden driftet unsere Gesellschaft immer weiter auseinander. Deshalb wollen wir das Problem Kinderarmut gemeinsam mit den Kommunen angehen“, erklärte Schneider weiter. Um dieser Entwicklung entgegen zu treten prüft sein Ministerium zur Zeit, wie in den Kommunen der Aufbau von Netzwerken unterstützt werden kann: Kindertageseinrichtungen, Schulen, Jugendhilfe, Familienbildung und Jobcenter müssten in besserer Zusammenarbeit das Kindeswohl im Blick haben. Außerdem werde die Landesregierung die Angebote für Kinderbetreuungseinrichtungen und Ganztagsschulen verstärkt ausbauen.