Mit der Verpflichtigung will von der Leyen den 232 000 alleinerziehenden Jobsuchenden einen Einsteig in den Arbeitsmarkt erleichtern. Denn gerade die Frauen unter ihnen scheitern bei der Jobsuche gerade an der Kinderbetreuung. Zurzeit gibt es 640 000 alleinerziehende Hartz-IV-Empfänger bundesweit. Laut Deutschem Städte- und Gemeindebund sind aber nicht zwangsläufig die in den Jobcentern sitzenden Kommunen für die Kinderbetreuung zuständig, sondern kreisnahe Städte oder die Jugendhilfe. Bereits jetzt stehen die Kommunen dafür ein, um den ab 2013 geltenden Rechtsanspruch auf Kitaplätze für Kinder unter drei Jahren zu erfüllen. Weiterhin will von der Leyen für die rund 190 000 Hartz-IV-Jugendlichen und für Ältere den Weg in den Arbeitmarkt erleichtern.
Es wäre einiges auch ohne Betreuungsplätze möglich
Arbeitsmarktpolitik kann nur funktionieren, wenn Wirtschaftswachstum entsteht. Und das wieder ist nur möglich, wenn richtige Innovationspolitik betrieben wird. Wie das funktioniert, hat anscheinend die Politik schon lange verinnerlicht. Aber sie handelt nicht danach. Und das, obwohl es ein Konzept gibt, das Arbeitsplätze enthält, die für alleinerziehende Mütter besonders gut sind, weil die Arbeit zuhause bei freier Zeitenteilung getan wird!
Es gibt dazu bei YouTube einen Film.
Der Link zu der sofort laufenden Playlist ist sehr lang. Eine Playlist ist aber bequem, weil alle Teile nacheinander laufen. Daher hier ein Kurzlink:
http://kurl.de/verpasste-innovation
Die SPD reagiert übrigens sehr merkwürdig, wenn genau darauf hingewiesen wird. Es entsteht Hektik mit peinlichen Patzern. Da man in der SPD anscheinend ja zuerst erfahren hat, wie richtige Innovationspolitik laufen könnte, ist das womöglich sogar verständlich. Wer ärgert sich nicht, wenn er regelrecht "ertappt" wird ? :-)
Über die Hektik bei der SPD gibt es bei freitag.de etwas zu lesen. Der Link dahin wird oft nicht richtig übertragen und führt dann ins Leere, daher auch hier ein Kurzlink:
http://kurl.de/spd-in-hektik