Der Schwerpunkt liegt auf dem Süden. Gleich fünf der acht kommunalen Vertreter in den „TOP 100“ kommen aus Baden-Württemberg oder Bayern. Die anderen drei haben ihren Firmensitz in Nordrhein-Westfalen. Die Palette der Dienstleistungen reicht von der Entwicklung von Geo-Software (CPA Systems in Sankt Augustin) bis zur Herstellung sanitärer Einrichtungen (KEMMLIT-Bauelemente in Dusslingen). Mit dabei sind auch zwei Hersteller von Rohrdichtungen, Ebero aus Köln und Hauff-Technik aus Herbrechtingen, der IT-Entwickler prevero aus München, der Werkzeugbauer LST aus Herrsching, die STEG Stadtentwicklung aus Stuttgart sowie der Energieversorger Trianel aus Aachen.
Gemeinsam mit 240 anderen mittelständischen Unternehmen wurde das Innovationsverhalten der acht kommunalen über mehrere Monate von der Wirtschaftsuniversität Wien geprüft. Die 100 besten wurden schließlich am vergangenen Donnerstag von Baden-Württembergs ehemaligem Ministerpräsidenten Lothar Späth in Rostock-Warnemünde mit dem Qualitätssiegel „TOP 100“ ausgezeichnet. Sie tragen dies für ein Jahr.
Alle Unternehmen zusammen erwirtschafteten im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 11,1 Milliarden Euro. 42 der 100 Ausgezeichneten sind national die Nummer eins ihrer Branche, zehn sogar Weltmarktführer.