Heute haben der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund und der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) „Vorfahrt für Elektromobilität in Deutschland“ eingefordert. Dazu haben sie in Berlin ihre gemeinsame Broschüre „Elektromobilität – Kommunale Unternehmen machen nachhaltig mobil“ vorgestellt. Darin wird die Schlüsselrolle deutscher Städte und Gemeinden in diesem Bereich betont. Nur diese könnten, zusammen mit den kommunalen Energieunternehmen, das Heft in die Hand nehmen und attraktive Angebote für ihre Bürger und Kunden schaffen.
Mobilitätskonzepte der Zukunft
Mobil sein – je individueller desto besser. Aber falls diese Einstellung zukünftig nicht mit neuen technologischen Entwicklungen und intelligenten Verkehrskonzepten zusammengebracht wird, steigt auch die Belastung für Umwelt und Gesundheit weiter. Vor diesem Hintergrund fordern die drei Verbände eine „bedarfsgerechte Infrastruktur und kundenorientierte Mobilitätskonzepte“ für Deutschland. Dadurch könne auch ein „Leitmarkt für Elektromobilität“ hierzulande entstehen.
Modellregionen testen auf Alltagstauglichkeit
Um der neuen Technik im Alltag näher zu kommen, laufen zur Zeit Vorbereitungen in acht Modellregionen Deutschlandweit. Das Zusammenspiel der verschiedenen Akteure soll getestet werden. So werden Hybrid-Busse, E-Fahrräder oder Ladestationen getestet. Der Bund fördert diese Maßnahmen bis Ende 2011 mit rund 115 Millionen Euro.
DEMO berichtet
Mehr zum Thema Elektromobilität am Beispiel Hannover findet sich in der DEMO-Ausgabe 9/10 2010 – ebenso wie weitere Aspekte moderner Verkehrspolitik. Mehr zu den anderen Pilotprojekten, Ideen und Herausforderungen lässt sich in der Broschüre nachlesen, die zum Herunterladen bereit steht: www.vku.de.