In den vergangenen Tagen waren Zweifel an dem Finanzierungsmodell für den Freizeitpark "Nürburgring 2009" aufgekommen. An der privaten Finanzierung beteiligten Firmen wird demnach illegales Geschäftsgebaren vorgeworfen. Neben einem luxemburgischen Finanzdienstleister und internationalen Banken war auch ein Schweizer Geschäftsmann mit Aktivitäten in Dubai sowie ein US-Investor am Projekt beteiligt.
Mit der privaten Finanzierung wollte die Landesregierung 50 Millionen Euro im Vergleich zu einer
herkömmlichen Finanzierung sparen. Finanzminister Deubel hatte am Montag betont, er könne für keinen Menschen außer für sich selbst die Hand ins Feuer legen. Er verwies darauf, dass die größtenteils landeseigene Nürburgring GmbH sich auf die Erfahrungen und Einschätzungen vor allem der Banken stütze. Diese seien verpflichtet, sich über ihre Geschäftspartner gründlich zu informieren, und hätten das nach seiner Kenntnis auch getan, so Deubel.
Das Freizeitzentrum in der Eifel soll an diesem Donnerstag (9. Juli) eröffnet werden.