Im Ergebnis des Saarland-Trends von Saarbrücker Zeitung und Saarländischem Rundfunk, durchgeführt von Infratest-Dimap, kommt die CDU demnach auf 38 Prozent und die SPD auf 25 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr ist das für die CDU ein Verlust von drei Prozent und für die SPD ein Verlust von einem Prozent. Die Linke kann zwar gegenüber dem Vorjahr fünf Prozent gut machen, liegt aber dennoch hinter der SPD. Die FDP kommt derzeit auf sechs Prozent, die Grünen auf fünf Prozent. Scheitert eine der kleinen Parteien an der 5-Prozent-Hürde, hätten SPD und Linke eine Mehrheit im Parlament. Allerdings bezeichnen fast zwei Drittel eine rot-rote-Regierung als nicht gut für das Land. Bei den SPD-Wählern bewertet auch nur jeder Dritte das Bündnis als positiv.
Ministerpräsident Müller erhält derzeit nur noch 39 Prozent Zustimmung, Oskar Lafontaine 30 Prozent und Heiko Maas 19 Prozent. 57 Prozent zeigen sich mit der Arbeit von Müllers Kabinett unzufrieden. „Wir blicken nicht nur politisch nach vorne, sondern auch in den Umfragen nach oben. Wir wollen die CDU ablösen“, bewertete der SPD- Landesvorsitzende, Heiko Maas, den neuen Trend an der Saar.