Die Linke käme nach vorläufigem Zwischenergebnis auf 24,7 Prozent der Stimmen. Die CDU ist die deutliche Verliererin der Wahlen. Bei der Abstimmung lag die Partei von Landeschef Ulrich Junghanns bei 19,8 Prozent. Vor fünf Jahren hatte die CDU fast 28 Prozent der Stimmen erreicht. Die Wahlbeteiligung lag mit 50,3 Prozent höher als 2003 (45,8 Prozent).
Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck sagte im Tagespiegel (Montagsausgabe): „Ich hätte mir ein oder zwei Prozent mehr gewünscht.“ Der SPD-Landeschef fügte hinzu: „Wenn wir stärkste Kraft werden, haben wir unser
Ziel erreicht.“
Das vorläufige Endergebnis wird am Montagnachmittag erwartet. Nach Angaben des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg kommt die FDP auf 7,3 und Bündnis 90/Die Grünen auf 4,6 Prozent. Die rechtsextreme NPD erreicht landesweit 1,8, die DVU 1,6 Prozent. Damit werden rechtsextreme Parteien voraussichtlich in den meisten Landkreisen vertreten sein.
In Cottbus gewinnt die SPD am meisten hinzu
In Cottbus gewinnt die SPD mit 9,5 Prozent am meisten hinzu. Die Sozialdemokraten kamen in der am Abend als erstes ausgezählten Stadt auf insgesamt 29,5 Prozent, während die CDU dort deutliche Verluste verzeichnete. Die CDU rutschte von 24,1 Prozent um 5,9 Prozentpunkte auf 18,2 Prozent, die Linkspartei konnte nur 0,8 Prozent auf 26 Prozent wachsen. Vor fünf Jahren war die SPD noch abgeschlagen hinter der damaligen PDS und der CDU auf dem dritten Platz gelandet.