Rund eine Milliarde Euro will die RWE-Tochter Innogy bis 2020 Investieren. Es hatte lange gedauert mit dem Entscheidungsprozess in den Kommunen, aber Ende Februar wurde eine Vorschaltgesellschaft gegründet – Besitzer sind die Stadtwerke. Diese Vorschaltgesellschaft ist mit 49 Prozent an der „ Green Gecco“ beteiligt. Die Zustimmung von Seiten der Kommunen hatte lange gedauert, weil die kommunalen Politiker vor einem zu großen Einfluss durch den Großkonzern gebangt hatten. Fritz Vahrenholt, Vorsitzender der Innogy-Geschäftsführung, beteuerte jedoch, dass RWE sich in der Partnerschaft mit den Stadtwerken seiner Kooperationsfähigkeit beweisen werde.
Die ersten Investitionen sollen in landbasierte Windparks in Schottland und ein Biomasseheizkraftwerk in Siegen-Wittgenstein erfolgen. Kommunale Partner sind u.a. Versorger aus Dortmund, Duisburg, Krefeld und Osnabrück.