Bei den Bürgermeisterwahlen in Thüringens kreisangehörigen Gemeinden hat sich das Übergewicht der Freien Wählervereinigungen und Vereine vor Parteibewerbern weiter vergrößert: In den 689 Kommunen waren von 909 Kandidatinnen und Kandidaten bereits 684 ohne Parteimitgliedschaft angetreten. In 520 Kommunen oder 68 Prozent lagen die Bewerber von Freien Wählern, Vereinen und Feuerwehr vorn. In 133 Gemeinden oder 22,1 Prozent lag die CDU vorn. Die traditionell im ländlichen Raum schwache SPD holte 20 oder 5,9 Prozent aller Bürgermeisterposten, die FDP neun oder 1,6 Prozent und die Linke ganze sieben Sitze oder 1,3 Prozent.
Wahlbeteiligung sank um über zehn auf 53 Prozent ab
Die Wahlbeteiligung ging von 63,4 Prozent im Jahr 2004 deutlich zurück auf 53,2 Prozent. In fünf Kommunen wurden hauptamtliche Bürgermeister gewählt, die Ortsteilbürgermeister waren bereits mit den OB, Bürgermeistern und Landräten im Juni 2009 bestimmt worden. Die Amtszeit der hauptamtlichen Kommunalpolitiker/innen endet 2012. Ergebnisse der Wahl unter www.wahlen.thueringen.de