Unter dem etwas sperrigen Namen "Arbeitsgemeinschaft der fahrradfreundlichen Kommunen" (AGFK-BW) haben sich in Baden-Württemberg 17 Städte und zwei Landkreise zusammengetan. Ziel ist, das Fahrrad als Verkehrsmittel mehr zu fördern. Vorbild sind nordrhein-westfälische Kommunen, wo im Gegensatz zu den Kommunen im Ländle mehr als zehn Prozent aller Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt werden.
Die 19 baden-württembergischen Kommunen wollen nun gemeinsam Projekte und Aktionen zur Förderung des Radverkehrs realisieren, Beratung und Hilfestellung bei radverkehrsspezifischen Fragen anbieten und die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Land stärken, um die prozentuale Radnutzung zu verdoppeln. Kern der AGFK-BW ist eine Geschäftsstelle, die vom Land finanziert wird.
Wer die vomLandesbündnis Pro Rad gesetzten Kriterien erfüllt und den Radverkehr ideell wie materiell unterstützt, kann mit der Auszeichnung "Fahrradfreundliche Kommune" rechnen. Bewerben können sich allerdings nur die Kommunen, die dem Bündnis angehören (die Städte Böblingen, Esslingen, Fellbach, Filderstadt, Freiburg, Friedrichshafen, Heilbronn, Heidelberg, Heidenheim, Karlsruhe, Kirchheim unter Teck, Leonberg, Lörrach, Mannheim, Offenburg, Stuttgart, Tübingen sowie die Landkreise Göppingen und Karlsruhe).