Schwarz-Gelb gegen neuen Kommunalwahltermin in NRW
Von Stefan Grönebaum | 12.03.2009
Laut “WAZ” von heute wächst der Widerstand gegen den neuen Kommunalwahltermin in NRW gerade bei schwarz-gelben Politikern: So fordert Axel Prümm, CDU-Bürgermeister aus Grevenbroich alle seine Kollegen auf, der Landesregierung klar zu machen, dass der zusätzliche Wahltermin Unsinn sei. Bonns CDU-Stadtdirektor Volker Kriegel fordert eine Kostenerstattung vom Land für die entstehenden zusätzlichen Wahlkosten. Für Heinsbergs CDU-Chef Herbert Esser befördert das Land so die Wahlverdrossenheit, ebenso sieht das Viersens FDP-OB-Kandidat Werner Dingel. Der Neusser CDU-Bürgermeister Herbert Napp spricht von “Unsinn”, der Schermbecker CDU-Bürgermeister Grüter von der “schlechtesten Lösung” und der Lüdenscheider FDP-Kandidat Holzrichter von einer “absoluten Schnapsidee”. Der WAZ-Kommentator rät der Landesregierung angesichts diesen Gegenwinds aus den eigenen Reihen, den sie offenbar unterschätzt habe: “Rüttgers hat jetzt nur noch die Wahl zwischen Korrektur und Dauerprotesten.”