Anzeigensonderveröffentlichung

Handyparken spart kommunale Ressourcen

Stefan Dittrich10. Mai 2019
Handyparken spart Papier und erspart den Autofahrenden die Suche nach Kleingeld.
Höhere Wirtschaftlichkeit und mehr Möglichkeiten

Die Digitalisierung in der kommunalen Parkraumbewirtschaftung hat bereits vor vielen Jahren begonnen. Moderne Parkscheinautomaten erfassen jeden einzelnen Parkvorgang, sodass der Zeitpunkt und die Parkdauer elektronisch ausgewertet werden können. Die kommunalen Überwachungskräfte können dann gezielt und ressourcenschonend eingesetzt werden.
Der nächste technische Entwicklungsschritt umfasst jetzt das Handyparken. Der Parkschein wird bequem mit dem Handy gelöst. Das bringt dem Nutzer viele Vorteile: Keine Suche nach passendem Kleingeld und in vielen Kommunen kann die Parkzeit sogar minutengenau abgerechnet werden. Und wenn der Arztbesuch etwas länger dauert, dann wird die Parkdauer einfach mit dem Handy verlängert. Viele Kommunen befürchten jedoch, dass mit dem Handyparken die Einnahmen sinken. Das hat sich in der Praxis aber nicht bestätigt. Vielmehr kaufen auch die Kurzparker einen Parkschein, die nur wenige Minuten parken und früher das Risiko eines Knöllchens eingegangen sind.

Geringere Kosten

Die Wirtschaftlichkeit der Parkraumbewirtschaftung steigt sogar, weil die Betriebskosten der Parkscheinautomaten sinken. Weniger Ersatzteile und weniger Papierbedarf entlasten den kommunalen Haushalt. Der durchschnittliche jährliche Papierbedarf für zehn Parkscheinautomaten bedeckt übrigens etwa ein Fußballfeld. Hier liegt bei der Kommune viel Einsparpotenzial. Darüber hinaus verursacht die Verarbeitung des am Automaten eingenommenen Münzgeldes einen erheblichen Kostenpunkt. Hier kann mit dem Handyparken unmittelbar gespart werden.

Die elektronische Erfassung der Parkvorgänge eröffnet weitere ökologische Vorteile für den Stadtverkehr. Parksuchverkehr kann in den innerstädtischen Quartieren entscheidend reduziert werden, wenn durch Maßnahmen der Verkehrslenkung belegte Parkstände erfasst und in elektronischen Leitsystemen, zum Beispiel dynamischen Parkleitsystemen oder Navigationssystemen der Autonutzer, integriert werden.

Handyparken bietet viele Möglichkeiten für einen modernen Stadtverkehr. Sie müssen nur genutzt werden.

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