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Neuer Smart-City-Leitfaden

Ole Schilling10. Mai 2019
Die „Smart City Co-Creation Toolbox” macht Digitalisierung in Städten einfach und attraktiv.
Innovative Methoden und Praxisbeispiele für selbständige Digitalisierungsprojekte in Städten.

Städte sind die wirtschaftlichen und sozialen Zentren unserer Gesellschaft. In ihnen findet der Großteil des digitalen Fortschritts statt, der unsere Wirtschaft, unsere Arbeitswelt und auch unser Privatleben nachhaltig verändert. Wie sieht es jedoch mit den Stadtverwaltungen selbst aus? Es ist nicht einfach, die digitalen Herausforderungen einer modernen Stadt zu meistern. Steigende Bevölkerungszahlen stehen schrumpfenden Haushalten gegenüber, die zum sparsameren Umgang mit Ressourcen ermahnen. Hilfe zur Selbsthilfe ist gefragt. Genau das bietet ein Leitfaden zur Umsetzung erfolgreicher Smart City Konzepte, den die Telekom seit diesem Monat Städten zur Verfügung stellt.

Toolbox für die Entwicklung intelligenter Bürgerdienste

Die sogenannte „Smart City Co-Creation Toolbox“ stellt Methoden und Anwendungsfälle für die Entwicklung intelligenter Bürgerdienste vor. Stadtverwaltungen können mit den enthaltenen Ideen und Anleitungen selbstständig ihre Digitalisierungsprojekte angehen. Verwaltung und Bürger erarbeiten gemeinsam die Zukunftsfähigkeit ihrer Stadt. Bei der Entwicklung und der technischen Umsetzung steht die Telekom auf Wunsch als Berater zur Seite.

Aus Sicht des Zentrums für Digitale Städte & Regionen der Telekom ist die Digitalisierung „rund um den Bürger” der Schlüssel zum Erfolg einer Smart City. Der Mehrwert digitaler Dienste ist heute bei unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern generell akzeptiert, muss aber bei der Konzeption einer intelligenten Stadt klar herausgearbeitet und individuell angepasst werden. Ganz oben auf der Wunschliste der deutschen Kommunen finden sich digitale Bürgerdienste, Bildungsangebote, Breitbandausbau, eine leistungsstarke Infrastruktur und Mobilitätskonzepte – für weniger Staus, bessere Luft und weniger Energieverbrauch. Die „Smart City Co-Creation Toolbox” setzt hier von Anfang an auf eine gemeinsame Wertschöpfung, die den Zugewinn an Lebensqualität in der Stadt fest im Blick hat.

Gemeinsame Smart-City-Gestaltung

Im Mittelpunkt des Leitfadens steht daher die frühzeitige Herausarbeitung der Wünsche von Bürgern und auch Unternehmen. Diese bilden den Grundstein für eine erfolgreiche und nachhaltige Smart-City-Strategie. Es ist hierbei wichtig, verschiedene Perspektiven zu integrieren, Bedürfnisse möglichst genau zu verstehen und die Kreativität von vielen Akteuren zu nutzen. Eine gemeinsame und partnerschaftliche Gestaltung der smarten Stadt, die sogenannte „Smart City Co-Creation“, bindet Bürger, Stadtvertreter, Unternehmen und anderen Beteiligte von Anfang an mit in den Entwicklungsprozess ein. Nur so kann sichergestellt werden, dass durch Digitalisierung ein wirklicher Mehrwert entsteht.

Die beiden Telekom-Partner Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB) sowie United Smart Cities sind überzeugte Befürworter. Der kollaborative Ansatz der Co-Creation Toolbox ist für den DStGB ein wichtiger Erfolgsfaktor, da die frühzeitige Zusammenarbeit Anforderungen und Lösungsansätze schneller auf einen gemeinsamen Nenner bringt. Der DStGB hat sich deshalb an der Erstellung des Leitfadens maßgeblich beteiligt. Gemeinsam wurden die Ansätze der Smart City Co-Creation Toolbox schon mit über 20 Städtepartnern erfolgreich verprobt. Ihr Feedback hat maßgeblich zu ihrer Erstellung beigetragen.

Maßgeschneiderte Digitalisierungsprojekte

Der Leitfaden ermöglicht es den Kommunen, ihre Digitalisierungsprojekte den eigenen Bedürfnissen entsprechend voranzutreiben. Ein Tagesprogramm zu Methoden und Erfolgsbeispielen liefert erste Eindrücke für Interessierte. Das umfangreichste Programm über drei Monate bietet eine differenzierte Übersicht über verschiedene Handlungsfelder und mehrere Konzeptansätze für Smart-City-Lösungen.

Der Prozess der gemeinsamen Smart-City-Gestaltung, die sogenannte Co-Creation, umfasst hierbei mehrere Blöcke. Am Anfang wird das Verständnis für die verschiedenen Zielgruppen sowie die derzeitige Situation einer Stadt erarbeitet. Im nächsten Schritt werden die Problemfelder definiert und durch Ideation-Methoden zielorientierte Ideen entwickelt. Das Durchspielen von künftigen charakteristischen Nutzungsszenarien einer Smart City in einem Citizen Roleplay (Rollenspiel) ist hier eine oft angewandte Technik.

Anwendung der Erkenntnisse

Die Telekom wendet die gewonnenen Erkenntnisse an, um erste Prototypen einer Smart-City-Anwendung für die Kommune zu bauen. Diese werden nach erfolgreichen Tests weiterentwickelt und umgesetzt. Im Service enthalten sind Übersichten zu Marktangeboten, Kostentreibern sowie Handlungsfeldern. Für eine nachhaltige Planung werden Skizzen für Business-, Architektur- und Datenmodelle zum weiteren Vorgehen angefertigt. Dienste wie Sicherheits- und juristische Bewertungen, Einschätzungen zu Technik und Finanzen stehen ebenfalls zur Verfügung. Alles, um den Kommunen die Schritte in die digitale Stadt so einfach wie möglich zu machen.

 

 

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