Neues Angebot

Umweltministerium baut Beratung zu kommunalem Klimaschutz aus

Carl-Friedrich Höck02. Juni 2021
Die „Kommunalrichtlinie” fördert Klimaschutzmaßnahmen in Kommunen.
Das Bundesumweltministerium startet eine neue Umsetzungsberatung für kommunalen Klimaschutz. Kommunen und andere Akteure sollen so noch bessere Unterstützung bei Themen wie Projektmanagement, Vergabe und Verwaltung erhalten.

Klimaschutz-Maßnahmen in den Städten, Gemeinden und Landkreisen werden seit vielen Jahren mit dem Programm „Kommunalrichtlinie“ der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Das Bundesumweltministerium (BMU) berät die Kommunen, welche Fördermöglichkeiten es gibt und wie diese beantragt werden können. Jetzt baut das Ministerium sein Beratungsangebot aus.

Hilfe bei Umsetzung

Die zusätzliche Unterstützung soll Kommunen und weiteren Akteur*innen dabei helfen, die geförderten Klimaschutzprojekte umzusetzen. Das Ministerium kündigt Hilfestellung und individuelle Beratung bei Fragen rund um die Themen Projektmanagement, Vergabe und Verwaltungsorganisation an. Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) erklärt, es könnten unterschiedliche Herausforderungen auftreten. „Es sind Vergabeverfahren durchzuführen, Planungsleistungen zu erbringen und Fristen einzuhalten.“

Das neue Angebot solle helfen, beim Klimaschutz noch schnellere und spürbare Erfolge zu erzielen. „Wirksamer Klimaschutz wird in Rathäusern, in Schulen, Kitas und Sportvereinen gelebt“, betont Schulze. Dieses Engagement sei trotz der Corona-Belastungen weiterhin groß.

Verbesserte Förderbedingungen

Aktuell ist das Förderprogramm Kommunalrichtlinie für Kommunen besonders leicht zugänglich. Im Rahmen des Corona-Konjunkturprogramms wurden die Förderquoten bis zum 31. Dezember 2021 erhöht. Auch die zu erbringenden Eigenanteile der Kommunen wurden vorübergehend abgesenkt – finanzschwache Kommunen werden in einigen Fällen sogar komplett davon befreit.

Mehr Informationen
https://www.klimaschutz.de/beratung

 

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