Magazin für sozialdemokratische Kommunalpolitik seit 1949

Kommunalpolitik im Fokus

Karin Billanitsch18. April 2016
Frank Baranowski, Vorsitzender der Bundes-SGK, mit DEMO-Lektüre.
Die demokratische Gemeinde (DEMO) begleitet seit mehr als 65 Jahren sozialdemokratische Kommunalpolitik vor Ort und ist seit 1978 das Fachorgan der Bundes-SGK.
Die Erstausgabe der „demokratischen Gemeinde“ von Oktober 1949.

Seit Oktober 1949 erscheint die demokratische Gemeinde und ist damit seit über 65 Jahren die führende kommunalpolitische Zeitschrift in Deutschland. Seit 1978 wird sie als Fachorgan der Bundes-SGK (Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik) herausgegeben. Seit damals, als das Grundgesetz der jungen Bundesrepublik verkündet wurde und Stadt und Land nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaut werden mussten, begleitet die DEMO sozialdemokratische Gemeindepolitik vor Ort. 

„Die neue Zeitschrift will gewählte Gemeindevertreter wie auch all diejenigen, die sonst in der und für die Gemeinde arbeiten, zu dieser Arbeit aufrufen, ihnen Gedanken und Anregungen geben und ihnen über die Grenzen der eigenen Gemeinde hinweg den Blick für das Gemeinsame der Probleme öffnen und weiten”, schrieb Ernst Reuter, der damalige Oberbürgermeister von Berlin und Präsident des deutschen Städtetags in der ersten Nummer der demokratischen Gemeinde. Beraten und informieren, mit ganz praktischen Beiträgen, ist bis heute Anspruch der DEMO.

50 Jahre der Kommunalpolitik geholfen

Knallbunt wie die 90er.

Über die Jahre veränderte sich das Gewand der DEMO, sie wurde farbiger und entsprach dem Stil der Zeit. 50 Jahre waren für die demokratische Gemeinde ein Grund, in einer Jubiläumsausgabe Bilanz zu ziehen. Der damalige Chefredakteur der Monatszeitschrift, Stefan Grönebaum, blickte in seinem Editorial zurück: Die DEMO hat „Monat für Monat beschrieben, was in Städten, Gemeinden und Landkreisen geschieht, hat gute Kommunalpolitik, Adressen, Bücher, Namen, vor allem aber Menschen vorgestellt. ... Kontroversen der Zeit ausgetragen, Fragen der Zukunft vorgezeichnet. Und gewiss hat sie dem einen oder anderen Kommunalpolitiker geholfen, vielleicht sogar Mut gemacht.“

Modernes Layout, modernes Konzept

Seit April 2015 präsentiert sich das Magazin im neuen Gewand. Mit dem modernisierten Layout des Heftes wurde die DEMO zugleich auch als modernes Kommunikations- und Informationsinstrument für sozialdemokratische Kommunalpolitiker und Kommunalpolitikerinnen weiterentwickelt. Das Heft im Zeitungsformat beleuchtet sechs Mal im Jahr wichtige sozialdemokratische Themen, die an vielen Orten zugleich zu Problemen führen. In der DEMO steht, was sich mit guten Ideen und den notwendigen Mitteln in der Praxis vor Ort alles erreichen lässt. Und nicht nur das: Die DEMO trägt dazu bei, Netzwerke zu knüpfen und Kommunalpolitik weiter zu professionalisieren.

Klare Struktur für Design und Inhalt.

Mit einer Auflage von gut 26.000 Exemplaren für die reguläre DEMO-Ausgabe ist die Demokratische Gemeinde nach wie vor die führende kommunale Fachzeitschrift am Markt. Mit 12 Regionalausgaben der Landes-SGKen erscheint die Zeitschrift nahezu flächendeckend in Deutschland. Zusätzlich zu den sechs Ausgaben der DEMO gibt es regelmäßig bis zu viermal im Jahr die DEMO-Impulse der Bundes-SGK. Die DEMO-Impulse greifen Zukunftsthemen der Kommunalpolitik auf. Fachartikel von Expertinnen und Experten liefern vertiefte Informationen, geben Denkanstöße für eine innovative Kommunalpolitik und leuchten Hintergründe aus.

Die DEMO erscheint in der Berliner vorwärts Verlagsgesellschaft mbH. Der Verlag und die Redaktion sitzen heute im Paul-Singer-Haus in der Stresemannstraße im Berliner Bezirk Kreuzberg.

 

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Lesen Sie hier: Ein persönlicher Rückblick auf 65 Jahre DEMO von Kurt Beck.