In eigener Sache: Die DEMO geht im neuen „vorwärts“ auf
Seit 1949 hat die Demokratische Gemeinde (DEMO) sozialdemokratische Kommunalpolitik begleitet. Künftig erscheint sie nicht mehr als eigenständige Fachzeitschrift. Die bisherige Redaktion wird mit ihrer kommunalpolitischen Expertise den „vorwärts“ verstärken.
Höck
Die DEMO wird Teil des neuen, digitalen „vorwärts”. Das Bild zeigt die vorerst letzten gedruckten Ausgaben von „vorwärts” und DEMO.
Die DEMO und der „vorwärts“ durchlaufen einen gemeinsamen Veränderungsprozess. Im Zuge werden auf demo-online.de bis auf Weiteres keine neuen Beiträge mehr veröffentlicht.
Nachfolgend dokumentieren wir eine Erklärung von SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf zur Zukunft der DEMO, welche in Heftausgabe 1/2026 veröffentlicht wurde:
„Die Demokratische Gemeinde (DEMO) begleitet seit Verkündung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland konsequent Gemeindepolitik vor Ort. Sie ist der sozialdemokratische Blick darauf, wie sich Städte, Gemeinden und Landkreise entwickeln. Die DEMO unterstützt gewählte Kommunalpolitikerinnen und -politiker und alle, die sich in ihrer Kommune engagieren, in ihrer Arbeit, indem sie Wissenswertes teilt und über die Grenzen der eigenen Gemeinde hinweg den Blick für die Lösungen öffnet, die andere bereits gefunden haben.
Und während die kommunalen Themen heute wichtig und oft genug im Kleinen wegweisend für das Große Ganze in der Politik sind, muss sich das Format des Magazins DEMO weiterentwickeln. Die vorliegende Ausgabe ist die vorerst letzte gedruckte Ausgabe vor einem Veränderungsprozess, den die DEMO gemeinsam mit dem vorwärts-Verlag durchlaufen wird, zu dem sie gehört.
DEMO macht sich also gemeinsam mit dem ‚vorwärts‘ auf den Weg in eine digitale, interaktive Zukunft. Als Teil des neuen ‚vorwärts‘ werden kommunale Themen auch weiterhin den Platz erhalten, den sie verdient haben: In der Mitte des Geschehens.
Eine erfolgreiche SPD auf Bundesebene braucht ein breites kommunales Fundament und in der Kommunalpolitik geerdete und verankerte Verantwortungstragende. Kommunalpolitik muss eine Gemeinschaftsaufgabe für die ganze SPD sein, nicht allein Verantwortung der SGK-Gliederungen. Gemeinsam gestaltete soziale Politik innerhalb und außerhalb der gewählten Ämter sind die Wurzel jedes künftigen politischen Erfolgs.
In diesem Sinne rücken wir die DEMO in das Herz des ‚vorwärts‘, der nach dem Veränderungsprozess frisch, schlagkräftig, digital und zugleich weiterhin konsequent sozialdemokratische Ideen im Großen wie im Kleinen in die Mitte der Gesellschaft tragen wird.”
Die DEMO-Redaktion bedankt sich bei allen Leserinnen und Lesern für die Treue und das Interesse.
DEMO
Die Redaktion der DEMO - Das sozialdemokratische Magazin für Kommunalpolitik